24hrs full of joy
Schön war's. Aufgestanden mit den lustigen Piepmätzen um den jungen Morgen zu begrüßen (noch bevor der Sack sich Blicken lässt), Fresse auf, Wasser rein, dann Putz ich mir die Zähne. Leidlich Pünktlich losgekommen und tatsächlich mit nur fünf Minuten Verspätung am Airport gewesen. Ein verdammt guter Grund verdammt stolz auf sich zu sein.
Der stimmungsmäßig erste kleine Rückschlag waren die ca 80 Meter Schlange vor der Sicherheitskontrolle. Gegen sieben waren wir dann dran. Tja, um sieben war auch der Flieger eigentlich dran, mit Starten nämlich. Aber wichtig wie wir sind wartete man auf uns und noch einige weitere Schlangesteher. Schon cool dort namentlich genannt zu werden ... "Letzter Aufruf, Passagiere D. und G. werden zum Gate hastenichgesehn gebeten". Ein verdammt guter Grund verdammt stolz auf sich zu sein. Obwohl eigentlich war nach der Hetze meine Tag schon gelaufen ... wäre ich bloß zurück ins Bett gegangen. Dann gings erstmal wie erwartet. Leipsch, Wagen, Büro, 30min Zeit genommen, um mal eben was essbares einzuwerfen und für den ersten Liter Kaffee. Dann weiter, 4 Gespräche, 30min Zeit genommen, um mal eben was essbares einzuwerfen, 6 Gespräche, 19:30 fertig. nun aber los zum Ariport, rapido. So weit so gut, Zeitplan eng, aber keinesfalls hoffnungslos. Bis zu dem Moment wo sich kurz vor uns auf der Autobahn, ca 500 m von der Flughafen-Ausfahrt entfernt jemand entschloß seinen Wagen zu feuerbestatten (r.i.p.). 35 min bis Start, 30 min Stau. Wagen abgeben, laufenderweis zum Terminal, filmreifer Einritt ins Terminalgebäude just in der Minute des geplanten Starts. Im Gegensatz zu morgens hatten wir an Wichtigkeit eingebüßt (oder wir waren die Einzigen die fehlten). Wir da, Flieger weg. Nächster Flieger in ca. 12h. Schön war's.
Aus der Reihe: Blöde Ideen. Hm, Hotel nehmen? Keine Zahnbürste oder Klamotten dabei, morgen stinkig und grantig warten bis der Flug umgebucht ist? No way. Wir fahren, hooray.
Eingehende Preis-Leistungsverhältnis-Prüfung und zum Überführungstarif (=voll günstig ey alder) einen Jeep Grand Cherokee gewählt. Für die, denen das nichst sagt: Panzer. Diesel-Automatik. Gegen 9 los, wir entschieden uns für die direkte Route (aus der Reihe: Noch blödere Ideen). Ja, die Autobahn war noch nicht wirklich vollständig ausgebaut. Immer mal wieder einige 2km lange Autobahnteilstücke trugen doch sehr zur Abwechslung und Aufmunterung bei. Zwischendurch bei McDo Fettration getankt und ansonsten malerische Landschaft und das Nichts von Thüringen genossen. Insgesamt war's ein lustiges Bundesland-Hopping durch Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Niedersachsen und NRW. Wir waren kurzzeitig versucht einen Abstecher nach Süden zu machen, um auch noch Bayern mitzunehmen. Wie auch immer, nach nicht einmal drei Stunden effektiver Fahrzeit ließen wir die ehemaligen Ostgebiete, die ganzen "...rodes" und sonstige Käffer hinter uns und hatten damit schon fast die Hälfte der Strecke zurückgelgt. Unbändige Freude gepaart mit blanker Verzweiflung. Rauf auffe Bahn, Blinker links und Bleifuß. 2,5h. Noch schnell einen Panzerparkplatz gesucht (und auch tatsächlich einen in nicht einmal 30 Gehminuten Entfernung gefunden). Punkt drei zu Hause. Noch ein Gläschen Wein eingeschenkt und beschlossen mal in den Blog zu schauen um meine Freude zu Verewigen so lange das Gefühl noch frisch und echt ist. Ich bin noch nicht einmal 24h wach und fühl mich toll großartig *ächz* das könnte ich jetzt glatt nochmal machen. Einfach schön war's.
Der stimmungsmäßig erste kleine Rückschlag waren die ca 80 Meter Schlange vor der Sicherheitskontrolle. Gegen sieben waren wir dann dran. Tja, um sieben war auch der Flieger eigentlich dran, mit Starten nämlich. Aber wichtig wie wir sind wartete man auf uns und noch einige weitere Schlangesteher. Schon cool dort namentlich genannt zu werden ... "Letzter Aufruf, Passagiere D. und G. werden zum Gate hastenichgesehn gebeten". Ein verdammt guter Grund verdammt stolz auf sich zu sein. Obwohl eigentlich war nach der Hetze meine Tag schon gelaufen ... wäre ich bloß zurück ins Bett gegangen. Dann gings erstmal wie erwartet. Leipsch, Wagen, Büro, 30min Zeit genommen, um mal eben was essbares einzuwerfen und für den ersten Liter Kaffee. Dann weiter, 4 Gespräche, 30min Zeit genommen, um mal eben was essbares einzuwerfen, 6 Gespräche, 19:30 fertig. nun aber los zum Ariport, rapido. So weit so gut, Zeitplan eng, aber keinesfalls hoffnungslos. Bis zu dem Moment wo sich kurz vor uns auf der Autobahn, ca 500 m von der Flughafen-Ausfahrt entfernt jemand entschloß seinen Wagen zu feuerbestatten (r.i.p.). 35 min bis Start, 30 min Stau. Wagen abgeben, laufenderweis zum Terminal, filmreifer Einritt ins Terminalgebäude just in der Minute des geplanten Starts. Im Gegensatz zu morgens hatten wir an Wichtigkeit eingebüßt (oder wir waren die Einzigen die fehlten). Wir da, Flieger weg. Nächster Flieger in ca. 12h. Schön war's.
Aus der Reihe: Blöde Ideen. Hm, Hotel nehmen? Keine Zahnbürste oder Klamotten dabei, morgen stinkig und grantig warten bis der Flug umgebucht ist? No way. Wir fahren, hooray.
Eingehende Preis-Leistungsverhältnis-Prüfung und zum Überführungstarif (=voll günstig ey alder) einen Jeep Grand Cherokee gewählt. Für die, denen das nichst sagt: Panzer. Diesel-Automatik. Gegen 9 los, wir entschieden uns für die direkte Route (aus der Reihe: Noch blödere Ideen). Ja, die Autobahn war noch nicht wirklich vollständig ausgebaut. Immer mal wieder einige 2km lange Autobahnteilstücke trugen doch sehr zur Abwechslung und Aufmunterung bei. Zwischendurch bei McDo Fettration getankt und ansonsten malerische Landschaft und das Nichts von Thüringen genossen. Insgesamt war's ein lustiges Bundesland-Hopping durch Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Niedersachsen und NRW. Wir waren kurzzeitig versucht einen Abstecher nach Süden zu machen, um auch noch Bayern mitzunehmen. Wie auch immer, nach nicht einmal drei Stunden effektiver Fahrzeit ließen wir die ehemaligen Ostgebiete, die ganzen "...rodes" und sonstige Käffer hinter uns und hatten damit schon fast die Hälfte der Strecke zurückgelgt. Unbändige Freude gepaart mit blanker Verzweiflung. Rauf auffe Bahn, Blinker links und Bleifuß. 2,5h. Noch schnell einen Panzerparkplatz gesucht (und auch tatsächlich einen in nicht einmal 30 Gehminuten Entfernung gefunden). Punkt drei zu Hause. Noch ein Gläschen Wein eingeschenkt und beschlossen mal in den Blog zu schauen um meine Freude zu Verewigen so lange das Gefühl noch frisch und echt ist. Ich bin noch nicht einmal 24h wach und fühl mich toll großartig *ächz* das könnte ich jetzt glatt nochmal machen. Einfach schön war's.
Fr, 29. Apr. 2005, 03:46 |
https://zerotonin.twoday.net/stories/689690/modTrackback
Squeezit (Gast) - 29. Apr, 08:48
das thüringer nichts?
tz tz tz.
tz tz tz.
Zero-Tonin - 29. Apr, 09:56
No offence meant
Aber dort wo wir durchgekommen sind war es zwar malerisch, aber im Großen und Ganzen extrem unaufregend. Das Nichts von NRW oder Niedersachsen sieht auch nicht besser aus, eigentlich zum Verwechseln ähnlich.
Aber dort wo wir durchgekommen sind war es zwar malerisch, aber im Großen und Ganzen extrem unaufregend. Das Nichts von NRW oder Niedersachsen sieht auch nicht besser aus, eigentlich zum Verwechseln ähnlich.
ryokosha (Gast) - 29. Apr, 12:12
Na das war doch mal ein abwechslungsreicher Tag... kommt so ein Tag denn nun öfter auf Dich zu? Und bist Du die "knallharte" Person, die nun entscheidet, wer von denen eingestellt wird? (...oder nicht entlassen?)
Zero-Tonin - 29. Apr, 19:53
*g* Abwechslungsreich ist eine angenehm positive Sichtweise der Dinge
So in dieser Form war es das letzte mal, in meiner "noch-Firma". Mal sehen was in der neuen auf mich zukommt.
Wenn überhaupt, dann "nicht entlassen" Das waren die regelmäßigen Quartalsgespräche die bei uns mit jedem Mitarbeiter geführt werden. Und diese zehn sind "meine" Abteilung. Aber in Sachen Personalführung bin ich eher viel zu weich als knallhart.
So in dieser Form war es das letzte mal, in meiner "noch-Firma". Mal sehen was in der neuen auf mich zukommt.
Wenn überhaupt, dann "nicht entlassen" Das waren die regelmäßigen Quartalsgespräche die bei uns mit jedem Mitarbeiter geführt werden. Und diese zehn sind "meine" Abteilung. Aber in Sachen Personalführung bin ich eher viel zu weich als knallhart.